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Schweizer Threema Alternative zu WhatsApp

Mehr Schweizer und Österreicher laden Threema runter

Der Schweizer Messenger Threema vermeldet dieser Tage eine Verdreifachung der täglichen Downloads. Doch wirklich nur wegen WhatsApp?

Es kommt nicht von ungefähr, dass die AGB-Änderungen bei WhatsApp dem Schweizer Messenger Threema in diesen Tagen einen Wachstum bescheren. Denn seit Facebook sich mit WhatsApp einen grossen Fisch angelte, wurde Threema überhaupt erst richtig populär. Damals hätte man noch meinen können, es sei keine Zusammenführung der beiden Dienste geplant. Plötzlich wird der Datenschutz wieder ein wenig ausgehöhlt. WhatsApp teilt nun alle Telefonnummern mit Facebook. Personalisierung von Werbung und Facebook-Freunde-Vorschläge kann man in den AGB zwar explizit ablehnen, doch die Nummern werden trotzdem mit Facebook geteilt. 

Alleine übers Wochenende sollen sich die Download-Zahlen bei dem Schweizer Kurznachrichtendienst mehr als verdreifacht haben, wie die Macher des Messengersin einem Blogbeitrag schreiben. Doch was sagen diese Zahlen aus? Laut Mediensprecher Roman Flepp, zeigt die Grafik das globale Wachstum. «Den grössten Boom erleben wir aktuell im DACH-Markt mit Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir freuen uns über diese positive Entwicklung», so Flepp. Es sei schön zu sehen, dass sich immer mehr Leute Gedanken zu Datenschutz und Privatsphäre machen.

Quelle: PCTIPP

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