close

BROWSER: Autofill-Funktion ermöglicht begrenztes Phishing

Bösartige Webseiten können die Autovervollständigen-Funktion einiger Browser missbrauchen,

um unbemerkt an persönliche Nutzerdaten zu gelangen. Zum Schutz hilft offenbar nur, Autofill ganz abzuschalten oder den Browser zu wechseln.

Webseiten können die Autovervollständigung bei Browsern nutzen, um unbemerkt persönliche Daten abzugreifen. Grund für den möglichen Datenleak ist die - eigentlich bekannte - Tatsache, dass Browser wie Googles Chrome oder Apples Safari bei der Nutzung von Autofill automatisch alle auf einem Webformular zur Verfügung stehenden Felder ausfüllen. Und zwar unabhängig davon, ob die Felder für den Nutzer der Webseite sichtbar sind oder nicht.

Diesen Umstand machte sich der finnische Programmierer Viljami Kuosmanen zunutze und schrieb eine Demoseite (Code auf Github), bei der neben den sichtbaren Formularfeldern Name und E-Mail noch weitere Felder für Telefonnummer, Firma und Postanschrift versteckt sind. Mit der simplen HTML/CSS-Anweisung <p style="margin-left:-500px"></p> verschwinden die Felder aus dem Blickfeld des Nutzers, werden aber von den genannten Browsern offenbar dennoch ausgefüllt.

Quelle: mehr erfahren Sie in diesem Artikel BROWSER:Autofill-Funktion ermöglicht begrenztes Phishing

 

/